Erfahrunsbericht über Klangmodul III G, HMS Netzsteckdosen
- Hausinstallation Neubau -
„Wenn ich ein neues Haus baue, sollte die Stromversorgung für die Stereoanlagen ordentlich sein“, dachte ich und ließ nach Rücksprache und etlichen Diskussionen mit meinem Elektriker, 5 Klangmodule von AHP, eines davon als Goldversion, einbauen.
„Die muß ich meinem Chef mal zeigen“, meinte der Elektriker daraufhin; der Chef sah die Module als sinnlos und auch zu teuer an, die müßten doch bei diesem Preis eine Metallhalterung haben.…..(wie immer hört man das ja sowieso nicht)
Als zusätzlicher Vorblock wurde noch ein 3er- Modul mit 40 Ampere installiert.
Auch dieses orderte ich bei H. Jungblut von AHP. Dieser empfahl mir dann gleich noch 3 höherwertige Panzersicherungen 63 Ampere für die Nutzung im Zentralkasten. Mann war ich froh, daß das RWE diese ohne zu Murren einbaute und verblombte.
Die erwähnten Klangmodule dienten in meiner Konfiguration alleine meinem Hobbyraum mit 5 verschiedenen HMS-Steckdosen, eine davon ebenfalls als neue Goldversion. Alle Zuleitungen erfolgten durch das hochwertige Lapp Ölmass CY 7x1.5mm2 Kabel.
Die restliche Hausversorgung wurde bis auf eine Zuleitung im Wohnzimmer in herkömmlicher Form installiert; FI-Schalter, Kippsicherungen, Neozedvorsicherungen, etc. Soweit, so gut.
Schade eigentlich, daß dieser blöde FI-Schalter vor dem Einzug kaputt ging, und 3 Wochen lang durch einen Neozed-Vorblock ersetzt wurde….
….schade? Der Einzug fand statt, zuerst die Naim-Anlage im Wohnzimmer aufgebaut – alle Kabel sorgfältig und getrennt verlegt, die Geräte mit Wasserwaage ausgerichtet, HMS Dose an die geschirmte und separate Zuleitung, die CD-Elektronik von Cambridge Audio an die herkömmliche Hausleitung an eine Schukostecksoe von Groneberg.
„Klingt schon recht gut die Kette, aber warten wir mal bis sie eingespielt ist….“ Nach einigen Tagen klang die Anlage fantastisch, obwohl ich den Anschein hatte, daß die Stromleitungen und Klangmodule noch ´ne Zeit brauchen und noch Potential auf höhere Klangsphären besitzen.
„Der neue FI-Schalter ist da, bauen wir ihn ein“, kam mein Elektriker tagsdrauf; die Schmelzsicherungen weg, der neue FI rein. Fertig und tschüß.
Ach je, was war mit meiner Anlage los? Lahm, dumpfere Stimmen, der Rhythmus weg, ein verschobenes Timing, die ganze Kette hängte irgendwie nach.
Ich stöpselte die CD-Elektronik, nur mal so zum Testen, auf die getrennt versorgte HMS-Dose, an der die Naim-Verstärker hingen, um.
Wahnsinn, was jetzt aus der Kette kam – nicht wieder zu erkennen – von wegen sinnloses Zeug! Selbst mein kleines Tivoli Audio, was meiner Frau und mir ans Herz gewachsen ist, verlor durch den FI-Schalter an Volumen und Schmelz. Nach Rücksprache mit H. Jungblut orderte ich weitere Vorblöcke für die komplette Hauselektronik und bat meinen Elektriker den FI-Schalter nur noch vor die vorgeschriebenen Naßräume zu hängen. Nach einigem Bitten und Betteln, wurd´s dann gemacht – der Bauherr zahlt ja. Und das Ergebnis?
Leute ich kann nur sagen: es macht wahnsinnigen Spaß mit unseren Hifi-Ketten Musik zu hören.
Die Stromleitungen und Module sind nunmehr 2 Monate am Netz, die zweite Naim/Creek-Kette ist in meinem Hobbyraum aufgebaut und auch die HMS-Goldsteckdose läuft, und wie!! Die Goldversionen der Klangmodule und auch die HMS-Dose Gold bieten etwas mehr Kraft und Substanz, aber entscheidend gewinnt jegliche Anlage mit den Lapp –Kabeln und AHP-Modulen an Aura, an Raum und Plastizität, wie man es kaum beschreiben kann. Vor allem die Mitten, die Stimmen sind dermaßen gefühlsbetont und natürlich, bieten eine Darstellung, die ich mit Worten kaum beschreiben kann. Es ist einfach tierisch gut, fast holografisch in der Darstellung. Man hört alle Gitarren-Riffs in einem sauberen und schönen Sound, alle Klavier- und Keyboardtöne schön getrennt von Stimmen, die Musik lebt. Die Anlagen machen tierisch Spaß, nochmehr als die Inselelektronik eh schon bietet und das beste: das Potential ist noch nicht ausgeschöpft….die Einspielzeit dauert noch immer an.
Großes Lob an H. Jungblut und AHP, die 1000,- Euro Investition waren jeden Cent und Heller wert und sind mit teurerer Elektronik nicht wett zu machen – die Basis muß stimmen, dann wird selbst aus einem kleinen Tivoli ein Besuchermagnet in der Küche, Gänsehaut vorprogrammiert.
Trier, 03.01.06 Marco Wilbois