Klangstarkes Tischlein
Abgelagertes Klangholz und Alusäulen aus dem Vollen
Von SUONOMONDO stammt ein unglaublich gut verarbeitest Rack, das aus massiven, abgelagerten Klangholz und variabel der Gerätegröße anpassbaren, aus dem Vollen gedrehten Aluminiumsäulen besteht. Die oberste Platte ist über Metall-oder Keramikkugeln entkoppelt und über Rändelschrauben in die Waage zu bringen. Wieder Erwarten drückt das enorm attraktive Möbelstück den darauf abgestellten Geräten keinen warmen, dämpfenden Holzcharakter als Signatur auf, sondern es tönt sehr fein, schnell und dynamisch, ohne Grundton und Bass auszudünnen. Offenbar ist der Balanceakt, dem sich jeder Rackhersteller gegenübersieht, hier mittels der Materialien ganz hervorragend gelungen...
Tom Frantzen in STEREO 9/2006
Bei meinem Suonomondo-Rack fällt zunächst die piekfeine Verarbeitung auf.
Dazu gesellt sich seltene Praxistauglichkeit: Beispielsweise erkennbar an der auf Kugeln gelagerten und in der Höhe einstellbaren Topebene. Diese erlaubt - insbesondere bei Benutzung als Laufwerksbasis - die exakte Einstellung der Waagerechten. Und das dies klangbeschleunigend ist, versteht sich gerade bei dieser Anwendung von selbst. Überhaupt der Klang: Daß die genannt feine Verarbeitung nicht nur Selbstzweck, sondern deren 1:1 Übertragung auf die innere Ruhe, die Stabilität des Klangbildes und die Dispersion von Klangfarben gelingt, ist nicht selbstverständlich.
Das führt bei mir dazu, daß das Rack ästhtetisch und klanglich Komponentenstatus geniesst und demzufolge das Klangergebnis meiner Anlage mitbestimmt.
Matthias Jösch, München
SUONOMONDO „AHORN - KLANGHOLZ“ Basen / Erfahrungsbericht
Die beiden KR Audio Double Kronzilla MKII Silver - Gold Edition Röhrenendstufen stehen seit längerer Zeit auf den SUONOMONDO „AHORN - KLANGHOLZ“ Basen (Abmessungen: 60 cm x 45 cm x 4 cm) mit den dazu gehörigen Holz - Unterstellfüßen und ich wollte die klanglichen „Veränderungen“ (vorher / nachher) noch einmal nachvollziehen.
Zuerst habe die beiden Endstufen einfach auf den dünnen Teppichboden gestellt (darunter befindet sich der Estrich) und diverse Stücke von der Patricia Barber LP „Café Blue“ gehört. „Schnell“ wurden dann die Endstufen auf den bereit gestellten Solidsteel Endstufen Racks umgesetzt und die gleichen Stücke der LP wurden erneut angehört. Die Darstellung war jetzt präziser und genauer; bei einigen Stücken - besonders in höheren Tonlagen - klang die Stimme von Frau Barber weniger „aggressiv“.
Am späten Abend bei völliger Ruhe habe ich nochmals die beiden Aufstellungen gehört um wieder zu dem gleichen Ergebnis zu gelangen. Die Verbesserung zwischen Bodenaufstellung und Solidsteel - Rack ist in etwa vergleichbar mit dem Austausch von guten zu sehr guten Lautsprecherkabeln. Dann wurden die Endstufen auf den Ahorn - Klangholzbasen (unter den äußeren Kanten der selbigen standen die mitgelieferten Holz - Unterstellfüße) gehoben.
Auf eine weitere klangliche Verbesserung war ich jedoch nicht vorbereitet und war nach dem „Umbau“ erfreut als die Bässe noch „trockener“ und druckvoller waren; die Raumdarstellung - von Hifi - Journalisten oft als imaginäre Bühne beschrieben - stabiler und größer (in der Tiefe) wurde.
Der Hochtonbereich verlor noch etwas von seinen Spitzen; alles wirkte irgendwie runder, ja natürlicher.
Bisher hatte ich noch keine Gelegenheit die Hörversuche in einem Raum mit Holzboden zu wiederholen.... was bestimmt reizvoll wäre.
Mein persönliches Fazit: Hervorragende klangliche (und auch optische) Steigerung zu einem überaus moderaten Preis. Die Klangholz - Basen kann ich nur weiter empfehlen. Kein VOODOO sondern echte Klangverbesserung. Eines Tages werde ich hoffentlich in den Genuss eines Suonomondo Geräteracks kommen und anschließend von meinen Höreindrücken „berichten“
Werner Kistemann
Ich schätze mal, dass ich wohl die letzten 25 Jahre (unter anderem) damit zubringen durfte, mir eine für mich passende Lösung eines „Hifi – Rackes“ zusammen zu basteln. Von den wohl allseits bekannten Ikea – Porta – Angeboten über schicke Glas-, Metall-, Holz- Eigenkonstruktionen bis hin zu kaum mehr bewegbaren Granitsteinplatten hatte alles schon einmal Platz gefunden in meinen Hörräumen. Richtig glücklich damit war ich nie: Finsteres Design, viel zu Raum ergreifend, zu schwer und unhandlich, klanglich untauglich weil zu Bass betont oder zu Höhen betont – immer wieder Gründe für mich, nach der besseren Lösung zu suchen. Die sollte mir ein erstes Mal 2005 auf einem Analog Forum in Düsseldorf begegnen, als ich den Vorführraum von SUONOMONDO besuchte. Da stand er: mein Traumtisch (zumindest vom Design her). Auf ihm drehte sich ein Falcon von TW Acustic. Optisch ein nettes Gespann, klanglich schon mal sehr ausgereift, was die Vorführung beweisen sollte. Mit reichlich Prospektmaterial ausgestattet wieder zu Hause angekommen, ging die Grübelei los: ob der wohl hierher passt, ob der wohl auch bei mir klingt, ob ich mir den wohl leisten will – schließlich handelt es sich hier nicht um ein Billigware - Wegwerfprodukt. An dieser Stelle setzte dann allerdings der vorbildliche Kundenservice von Heinz Strube von SUONOMONDO ein. Nach erster Kontaktaufnahme wegen des Tisches
fand sich rasch ein Termin, an dem – man höre und staune – das Produkt unverbindlich, bei mir zu Hause und an meiner Anlage vorgeführt und auf Tauglichkeit getestet werden konnte. Also musste zum Test meine Granitplattenkonstruktion das Wohnzimmer verlassen und, ich kann es schon verraten, sie kehrte nicht mehr zurück. Nachdem die mit erkennbarer Präzision und in einwandfreiester Verarbeitung hergestellten Einzelteile zusammengefügt waren, wurde die oberste Platte austariert, das heißt – in die Waage gebracht, was durch die intelligente Lösung einer in der Höhe verstellbaren Platte genial einfach und schnell bewerkstelligt werden konnte. Für meinen Plattenspieler somit eine ideale Basis. Nun noch die Geräte einstellen, anschließen, hören und staunen. Als kritischer, jeglichen Voodoo ablehnender Musikhörer muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich restlos überzeugt wurde. In mein Klangbild kam nun eine Ruhe und Stabilität, wie ich sie vorher nicht gewohnt war. Am deutlichsten wirkte sich der Tisch beim Hören des Plattenspielers aus: nicht mehr diese klirrenden Höhen, der Bass knackig, druckvoll und nicht mehr so „aufgebläht“, insgesamt mehr Bühne und Tiefenstaffelung. Die Instrumente und die Stimmen wirkten nun sehr viel natürlicher. Dieses überzeugende Hörerlebnis und nicht zuletzt die Tatsache, dass das SUONOMONDO - Rack ein recht schickes Möbel ist, welches sich ohne aufdringlich zu wirken, in unsere Wohnlandschaft einfügt, führte zur Kaufentscheidung. Herr Strube musste das Rack nicht mehr auseinanderbauen und meine Zufriedenheit über diese Entscheidung hat bis zum heutigen Tag Bestand.
Achim Hauck, Neuwied